OSI Reference Model
Adrian Wiedemann
Inhaltsverzeichnis
1 Idee des Modells
1.1 Historisches
1.2 Offene Systeme
1.3 Schichteinteilung
2 Schichtenmodell
2.1 Schichtgruppierung
2.2 Kommunikation ist alles
2.2.1 Vertikale Kommunikation
2.2.2 Horizontale Kommunikation
2.3 Schichtaufgaben
3 Die Schichten im Einzelnen
3.1 Schicht 1 Bitübertragunsschicht, (Physical Layer), P
3.2 Schicht 2 Sicherungsschicht, (Data Link Control Layer), D
3.3 Schicht 3 Vermittlungsschicht, (Network Layer), N
3.4 Schicht 4 Transportschicht, (Transport Layer), T
3.5 Schicht 5, Kommunikationssteuerungsschicht, (Session Layer), S
3.6 Schicht 6, Darstellungsschicht, (Presentation Layer), P
3.7 Schicht 7 Anwendungsschicht, (Application Layer), A
4 Datenstrukturen im Modell
5 Literaturangaben
Literatur
1977 erkannte die International Standard Organisation (ISO) die
Notwendigkeit den Bereich der Rechnerkommunikation zu normen. Bis zu
diesem Zeitpunkt standen Telekommunikationsnetze nur für einen sehr
beschränkten Teilnehmerkreis zur Verfügung , beispielsweise das ARPA -
Netz oder verschiedene Netze von Banken oder Fluggesellschaften. Da
diese Netze alle eigenständig waren, hatten hier auch die Hersteller
dieser Netze alle ein eigenes System, und somit auch Ihren eigenen
Standard geschaffen (geschlossenes System). Es war keine Möglichkeit
vorgesehen, diese verschiedenen Netze miteinander zu verbinden. Ziel
der ISO war es, einen offenen Standard für die Telekommunikation zu
schaffen, der es ermöglicht Informationen zwischen unterschiedlichen
Systemen auszutauschen. Es handelt sich um ein offenes System, da man
keine herstellerabhängige Hardware oder Protokolle spezifiziert.
Aufgrund der vielen verschiedenen Netzwerksysteme und der damit
verbundenen Architektur konnte man keinen einfachen Standart
festlegen. Stattdessen schuf man ein Einteilungsprinzip, welches eine
Unterteilung in 7 Schichten spezifiziert, und deren gegenseitigen
Beziehungen erklärt.
Dieses Einteilungsprinzip ist eine Architektur für den Verbund offener
Systeme, das sogenannte OSI (Open Systems Interconnection)
Referenzmodell, innerhalb dessen detaillierte Normen existieren. Wenn
OSI von einem offenen System spricht, ist kein reales offenes System
gemeint, sondern ein System dessen Komponenten sich dem OSI Modell
entsprechend verhalten.
Das OSI Modell definiert ein System nicht über die lokal
auszuführenden Aufgaben, sondern sein Verhalten nach außen. Ein System
ist dann offen, wenn es nach außen ein nach ISO genormtes Verhalten
zeigt.
Um dieses Modell verwirklichen zu können, musste man auf verschiedenen
Ebenen abstrahieren, da man keine Hardware oder Software mit in die
Spezifikation nehmen wollte. Aus diesem Grund teilte man die
Kommunikationssysteme in Schichten ein, wobei bei der
Schichtspezifikation mehrere Grundgedanken zu berücksichtigen waren:
- Jede Schicht muss eine genau definierte Aufgabe übernehmen
- Die Funktionen der Schichten sollten hinsichtlich der Zukunft
sinnvoll gewählt werden
- Die Lage der Schichten sollte so konstruiert werden, dass der
Informationsfluss zwischen den Schichten möglichst minimal bleibt
- Die Schichten sollten sich mit Ihren Aufgaben nicht in die Quere
kommen, und nur über spezielle Funktionen miteinander kommunizieren
können
- Um ein handliches Modell zu erstellen, sollten wenige Schichten
definiert werden, aber genügend um einen möglichst großen
Abstraktionsgrad zu erreichen.
Letztendlich wurde von der ISO ein Modell mit 7 Schichten
verabschiedet, wobei manr sich wundern mag, wieso gerade 7 und nicht 6
oder 8 (der britische Standart hatte sogar nur 5 Schichten). Es wurde
vermutet dass sich die ISO stark an dem Systems Network Architecture
(SNA) Protokoll von IBM angelehnt hatte, denn IBM war in dieser Zeit
Marktführer mit seiner Technologie.
Im Modell werden viele Einzelaspekte und verschiedene Gliederungen der
7 Schichten untersucht. So werden beispielsweise die unteren 4
Schichten (1-4) als Transportschichten bezeichnet, da sich diese nur
mit der gesicherten übertragung der Daten von einem Endsystem zu einem
anderen beschäftigen.
Ergänzt werden die Transportschichten durch die Schichten 5-7. Diese
oberen Schichten werden als anwendungsorientierte Schichten bezeichnet
werden, da diese nicht die Aufgabe der Datenübertragung, sondern die
der Datenverarbeitung haben.
Die Schichten werden nicht nur nach Aufgabenbereichen, sondern auch
nach der Funktionsweise gruppiert. So kann man das Modell in
verbindungslose und verbindungsorientierte Schichten aufteilen.
Zu den verbindungslosen Schichten kann man die Schichten 1-3 zählen,
da sie sich nur mit der Vermittlung der Daten beschäftigen, aber
nicht mit deren fehlerfreien Zustellung. D.h. diese Schichten können
nicht erkennen, ob Daten auf dem gesamten Weg von einem ins andere
Endsystem korrekt ankommen. So kommt es beispielsweise häufig vor,
dass Datenpakete unterschiedliche Wege durch das Netz nehmen, wobei es
zu zeitlichen Verschiebungen als auch zu Datenverlusten kommen
kann. Um dies auszuschließen haben die übergeordnete Schichten
Methoden, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt übertragen
werden. So werden beispielsweise bei TCP (Layer 4) die Pakete so
nummeriert, dass es möglich ist, fehlende Pakete ausfindig zu machen
und eventuell ein weiteres Mal anzufordern.
Bild 2.1a
Der Datenaustausch im OSI Modell erfolgt in zwei Dimensionen:
Vertikale Kommunikation im Modell findet ausschließlich zwischen den
Schichten statt, d.h. es kann z.B. kein direkten Austausch von
Informationen der Schicht 4 auf Gerät A und der Schicht 3 auf Gerät B
erfolgen. Die Kommunikation erfolgt innerhalb des OSI Modells mittels
sogenannten Dienstprimitiven (Service Primitives) die den jeweiligen
Schichten erlauben, Dienstanweisungen an die über oder untergeordnete
Schicht weiterzugeben. Es gibt im ISO Modell 4 Dienstprimitive:
- Request: Wird senderseitig von einer Schicht an eine
untergeordnete Schicht gegeben, welche signalisiert, dass die
übergeordnete Schicht einen Dienst von dieser anfordert.
- Indication: Empfängerseitige Meldung von einer Schicht an eine
übergeordnete Schicht, dass ihr ein Dienst erbracht wird.
- Response: Empfängerseitige Reaktion einer Schicht auf eine
erbrachte Indication, welche die Daten für den Sender enthält.
- Confirm: Bestätigung einer Schicht an eine darüberliegende Schicht
auf der Senderseite, dass der von ihr angeforderte Dienst erbracht
wurde.
Bild 2.2.1a
Die andere Möglichkeit im OSI Modell zu kommunizieren ist die
Kommunikation über Protokolle. Dabei handelt es sich nicht um die
Kommunikation innerhalb eines Endgerätes, sondern die Kommunikation
zweier Endgeräte auf derselben Schicht, den
sog. Partnerinstanzen. Diese bauen über die darunterliegenden
Schichten eine logische Verbindung auf, die Protokolle regeln dann in
welcher Weise welches Endgerät über diese Verbindung Daten senden
darf.
Zusammen mit den Dienstprimitiven kann so im OSI Modell eine
Partnerinstanzen (Peer-to-Peer) Verbindung aufgebaut werden.
Jedes offene System wird nach dem ISO Modell in Module mit
eigenständigen Aufgaben zerlegt welche Instanzen genannt werden. Die
Beziehungen zwischen den Modulen sind recht einfach: Jedes Modul
verwendet das darunterliegende und unterstützt das
darüberliegende. Dadurch entsteht eine Struktur von horizontalen
Schichten. Jede dieser Schichten erfüllt eine genau definierte
Aufgabe, die man Dienst (Service) der Schicht nennt.
Zwischen diesen Schichten ist die Schnittstelle der Schicht über
welche man mit dieser Schicht kommunizieren kann. Man nennt diese
Schnittstelle auch Service Access Point (SAP).
Stellt ungesicherte Verbindungen für die übertragung von Bits zur
Verfügung. Deswegen hat die physikalische Schicht auch exklusiven
Zugriff auf das übertragungsmedium, d.h. sie ist allein für das
Einschreiben der Informationen auf die Trägersignale zuständig
(Modulation), aber auch das Lesen der Informationen von selbigen
(Demodulation). Dies geschieht beispielsweise auf einem elektrischen
Kabel in geeigneter Weise, z.B. durch anheben oder Wechsel des
Spannungspegels.
Die Physikalische Schicht ist aber nicht nur für die Modulation und
Demodulation zuständig, sondern auch für die Signalverbesserung,
welche vonnöten ist, wenn durch schlechte übertagungen die Signale
verzerrt oder abgeschwächt (durch Leitungsdämpfung) werden. Es kann
aber auch noch die Aufgabe der Kanalcodierung hinzukommen,
beispielsweise im Mobilfunk oder im Funknetzwerk, wo oft stark
gestörte Kanäle vorherrschen.
Weiterhin kann die Physikalische Schicht auch noch für sogenannte
Multiplexverfahren zuständig sein, damit die Kapazität des
übertragungsmediums besser ausgenutzt werden kann Dies geschieht
beispielsweise auch wieder im Mobilfunk, wobei hier unterschiedliche
Multiplexverfahren in Betracht kommen, CDMS, TDMA, etc..
verbessert ungesicherte Verbindungen auf Teilstrecken zu gesicherten
Verbindungen. Diese Schicht wird in der Regel in eine obere und untere
Schicht eingeteilt. Die untere Schicht wird in der Regel als Medium
Access Control Schicht (MAC) bezeichnet. Sie hat die alleinige Aufgabe
den Zugriff der oberen Schichten auf das übertragungsmedium zu regeln,
da normalerweise ein Medium nicht exklusiv dem Endgerät zuteilt ist
(und genau aus diesem Grund kann die Schicht entfallen wenn ein
Exklusiver Zugriff besteht). Aus diesem Grund ist es vonnöten, den
Zugriff zu regeln, damit es nicht zu Kollisionen kommen kann. Dies
geschieht beim Mobilfunk, da die Luftschnittstelle nicht exklusiv dem
Endgerät zu Verfügung steht. Auch bei Netzwerken ist dies der Fall.
Die obere Schicht wird als Logical Link Control (LLC) bezeichnet. Mit
dieser Schicht kann man schon Datenübertragungen unabhängig von Medium
realisieren, da diese nur noch abstrakt für die LLC Schicht erscheint.
Wenn aber übertragungsfehler auf dem Medium auftreten, gibt die
P-Schicht diese Fehler unfiltriert an die LLC Schicht weiter. Diese
hat dann die Aufgabe diese übertragungsfehler zu entdecken und diese
Fehler zu korrigieren, d.h. den übergeordneten Schichten ein möglichst
fehlerfreie übertragung zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht auf
der D-Schicht in der Weise indem sie Daten im sog. Rahmen einpackt,
mit Header und Trailer. Der Trailer enthält z.B. eine Prüfsumme zur
Verifikation der im Rahmen enthaltenen Informationen. Weiterhin werden
die Rahmen auch mit Sequenznummern versehen, und eventuelle
fehlerhafte Pakete wieder anfordern zu können. Neben diesem Verfahren
gibt es noch andere Möglichkeiten fehlerhafte Pakete auszumerzen,
z.B. Errechnung des Pakete bei Sprachkommunikation (Interpolation).
transportiert Datenpakete über Teilstrecken des Netzes von einem
Endsystem zum anderen, dies ist das sogenannte Routing. Für den
Transport über verschiedene Knoten werden auf diesen sogenannte
Routingtabellen geführt. In diesen steht an welchen Netzknoten das
Paket als nächstes geschickt werden soll.
Nicht nur das Routing, sondern auch das Finden eines optimalen Weges
durch das Netz ist Aufgabe der N-Schicht. Hier kann man auch nochmals
zwischen der schnellsten Route oder der kürzesten Route unterscheiden,
in der Regel wird aber in der Praxis immer nach der Schnellsten Route
gesucht, da man in der Telekommunikation lange Verzögerungen vermeiden
will.
Die N-Schicht kann aber nicht nur die Vermittlung der Datagramme
zwischen den Netzknoten vornehmen, sie kann auch noch sog. Virtuelle
Kanäle auf Ihrer Schicht erzeugen. Dies hat zur Folge, dass Datagramme
die durch das Netz vermittelt werden, immer denselben Weg nehmen.
Eine Weitere Aufgabe der N-Schicht ist die sog. congestion control der
Datagramme im Netz. Damit ist gemeint, dass die Situation verhindert
werden soll, in der die Netzknoten mehr Daten für die Übertagung
bereitgestellt werden, als das Übertragungsmedium verkraften kann.
nimmt Anforderungen von Anwendungsprozessen an, stellt Anforderungen
an darunterliegenden Schichten und gleicht eventuell ungenügende
Leistungen dieser Schichten aus. Sie hat daher eine ähnliche Ausgabe
wie die D-Schicht, übernimmt die Fehlerkorrektur aber nicht von einen
Netzknoten zu einem anderem, sondern stellt die gesicherte Übertragung
der Daten zwischen 2 Endgeräten dar.
Auch der Aufbau und Abbau der schon erwähnten Virtuellen Kanäle
zwischen 2 Endgeräten wird über die T-Schicht gesteuert. Durch diese
Steuerungsaufgabe hat sie die Möglichkeit, mehrere Sitzungen zwischen
2 Endgeräten auf einen virtuellen Kanal zu leiten, (upward
Multiplexing) aber auch das Verteilen von Daten einer Sitzung auf
mehrere virtuelle Kanäle, um beispielsweise eine höhere Bandbreite zu
erreichen (downward Multiplexing).
Zusammen mit den Virtuellen Kanälen und der congestion control kann
erreicht werden, dass der angebotene Dienst auch in der dargestellten
Güte erbracht wird (Quality of Service, QoS), z.B. das Vorhandensein
einer Mindestbandbreite.
regelt den Gesprächswechsel und liefert Vorkehrungen für das
Wiederanlaufen der Verbindungen nach Abbruch. Sie betrachtet die
gesamte Kommunikation als Einheit, der Anfang und das Ende einer
Sitzung werden als Hauptsynchronisationspunkte bezeichnet. Es gibt
aber nicht nur diese zwei Punkte, sondern eventuell mehr, sogenannte
Nebensynchronisationspunkte. Dies hat den Vorteil, dass eine
Kommunikation wieder aufgenommen werden kann, wenn eine Abbruch vor
dem Ende der eigentlichen Sitzung erfolgt ist.
stellt Ausdrucksmittel zur Verfügung, die es den
Anwendungsinstanzen ermöglichen, Datentypen zu definieren und legt die
Regeln fest, nach denen die Informationen auszutauschen sind. Dies
beinhaltet in welcher Weise die übertragenen Informationen auf den
jeweiligen Endgeräten dargestellt werden. Daher erhält in dieser
Schicht auch die Codierung der Informationen tragende Bedeutung, denn
die Codierung ist nichts anderes als eine Abbildung von
Informationseinheiten auf die jeweiligen
Repräsentanten. Beispielsweise werden bei der Datenübertragung Daten
von EBCDIC (Extended Binary Coded Decimal Interchange Code) in ASCII
(American Standard Code for Information Interchange) übertragen und
umgekehrt.
Aber auch die Datenkompression während der Kommunikation wird von der
P-Schicht erledigt. Damit ist eine bessere Ausnutzung der Bandbreite
möglich, bei starker Kompression kann es aber zu Informationsverlust
oder Zeitverzögerungen kommen.
Auch die Kryptographie, d.h. das Verschlüsseln der Daten während der
übertragung wird von dieser Schicht erledigt, diese Aufgabe nimmt
heute und in Zukunft eine immer wichtiger Rolle in unseren
Telekommunikationsnetzen ein. Beispiele für die Datenverschlüsselung
sind z.B. SSL (Secure Socktes Layer), SSH (Secure Shell) oder
abhörsichere Telefone.
stellt Mittel für die Kooperation zwischen verteilten
Anwendungsprozessen zur Verfügung. Im OSI Modell finden dabei
vornehmlich Protokolle für Dienste, die im Computernetzen vonnöten
sind Beachtung. Die bei diesen Protokollen mitgebracht Funktionalität
bezüglich des Dateizugriffs und der Verwaltung (File Transfer, Access
and Management, FTAM) stehen im Vordergrund, meistens könne diese
Protokolle aber noch weit mehr.
Ein weiterer Dienst, der auf der A-Schicht angeboten wird, ist das
sogenannte virtuelle Terminal (VT), das es einem Benutzer ermöglicht,
sich an entfernten Computern anzumelden und dort zu arbeiten, als säße
er am lokalen Rechner.
Der fast wichtigste Dienst der auf dieser Ebene bereitgestellt wirdm,
ist die Elektronische Post (email). Dieser ermöglicht den Austausch
von elektronischen Nachrichten über die Telekommunikationsnetze.
Den heutigen Benutzern sind aber die Dienste die im "Internet"
angeboten werden besser bekannt als die Dienste der A-Schicht des OSI
Modells. Hierzu gehören neben email auch das File Transfer Protocol
(FTP) oder Secure FTP, die dem Dienst des FTAM entsprechen. Aber nicht
nur für FTP, sondern auch für VT gibt es Alternativen die besser
bekannt sind, hierzu gehören telnet, ssh, und ssh2.
Eine tragende Bedeutung hat auch das Hypertext Transfer Protocol
(HTTP) bekommen, das einem ermöglicht, im "World Wide Web" mittels
eines Browsers Informationen abzurufen.
Für die Kommunikation zwischen den Schichten sind die sogenannten
Dienstprimitive zuständig, welche neben den Daten auch
Steuerinformationen durchgeben. Solche Steuerinformationen werden als
Protocol Information Header (PCI) bezeichnet, während die eigentlichen
Daten Service Data Unit (SDU) genannt werden. Diese 2 Datenstrukturen
werden bei der Durchgabe nach unten zu einer Einheit der sogenannten
Protocol Data Unit (PDU) bezeichnet.
Bild 4a
Dadurch ergib sich eine Verschachtelung der Daten von oben her,
d.h. sie werden auch von der nächstunteren Schicht wieder in einen
anderen "Umschlag" gesteckt, bis an Ende auf den übertragungsmedium
die Daten in mehreren Umschlägen stecken, die auch mitübertragen
werden. Auf dem Weg nach oben durch das OSI Modell werden diese
Umschläge wieder von der jeweiligen Schicht entfernt, bis am Ende auf
Schicht 7 wieder die Daten ohne Umschlag vorhanden sind.
Bild 4b
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Letzte Änderung: 2002-06-13 11:10:31
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