Die Theorie von linearen Binärcodes auf dieser Seite basiert auf drei Annahmen:
Ein symmetrischer Binärkanal mit Fehlerwahrscheinlichkeit p
Erwünschte Redundanz bedeutet das Setzen von zusätzlichen Bits in der zu sendende Nachricht, und zwar so, dass sich verschiedene Nachrichten möglichst viel voneinander unterscheiden. Dadurch wird erreicht, dass eine gestörte Nachricht mehr der originalen als einer anderen korrekten Nachricht ähnelt. Später wird gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, die tatsächlich gesendete Nachricht aus der empfangenen, gestörten Nachricht zu erhalten desto größer ist, je mehr Redundanz die Nachrichten enthalten. Die Übertragungsgeschwindigkeit leidet aber unter der Redundanz. Zusammenfassend kann man sagen, dass Übertragungssicherheit immer gegen Übertragungsgeschwindigkeit eingetauscht wird.
Bei systematischen linearen Codes ist der erste Teil vom Codewort die Nachricht selbst. Dazu kommen n-k Kontrollzeichnen (Parity Check Bits). Um die Kontrollzeichen zu bestimmen, definiert man eine Kontrollmatrix ( parity check matrix ) H wie folgt:
H = [ A | In-k ]
wobei A irgendeine (n-k)*k-Matrix und In-k die (n-k)*(n-k)-Einheitsmatrix ist. Es soll dann gelten:
H * xtr = 0
1. Beispiel
Gleichungen sehen dann so aus:
0 1 1 1 0 0 x1 0 0 1 1 0 1 0 * x2 = 0 1 1 0 0 0 1 x3 0 x4 0 x5 0 x6 0
x2 + x3 + x4 = 0
x1 + x3 + x5 = 0
x1 + x2 + x6 = 0